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Nachbericht: |
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Nachdem im letzten Jahr unsere Bustour zum 10jährigen Jubiläum unsere Vereins SV Orplid Niddainsel, Frankfurt e.V. bei den Teilnehmern gut ankam, fand dieses Jahr wieder eine Herbstfahrt statt. Das Rezept für einen vollbesetzten Bus war wieder das Angebot einer attraktiven Wanderung mit einer Stadtbesichtigung als Alternative. Somit waren es am 19. September wieder 48 Mitglieder unseren Vereins die erwartungsfroh pünktlich um 8:00 Uhr die Fahrt in die Südwestpfalz bzw. in den Nordelsass antraten. |
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Der erste, größere Teil der Wanderung war ein überregional bekannter Rundweg, der Dahner Felsenpfad. Er führt in beeindruckender Weise ganz dicht an die landschaftlichen Höhepunkte heran. Das Wegformat passt sich dabei der Dramaturgie der Umgebung ausgezeichnet an und ermöglicht an den entscheidenden Stellen ein äußerst intensives Naturerlebnis. Wir hatten dabei die Möglichkeit, an einer bewirtschafteten Hütte des Pfälzer Wald Vereins, eine Vesperpause zu machen. Im zweiten Teil gingen wir auf die auf Sandsteinfelsen hoch über der Stadt gelegenen Ruinen der Dahner Burgen. Diese sind ein einzigartiges Beispiel für die typischen Felsenburgen im südlichen Pfälzer Wald. Dieser Burgtypus wurde auf Sandsteinfelsen errichtet, die ihrerseits von Kammern, Treppen und Gängen durchzogen waren. |
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Die Alternative zur Wanderung war diesmal die Stadtbesichtigung von Wissembourg. Die Stadt liegt am Flüsschen Lauter, an jener Stelle der deutsch-französischen Grenze, an der die Rheinebene in den Pfälzerwald übergeht. Wissembourg ist eine der architektonisch reichhaltigsten Städte des nördlichen Elsass. Die Altstadt ist heute noch teilweise von Resten der alten Stadtbefestigung umschlossen. Zu den sehenswertesten Gebäuden der Stadt zählen das „Salzhaus“ (15. Jahrhundert) mit seinem auffallenden Dach, das Maison de l'ami Fritz (um 1550) mit seinem aufwändigen Erker und das klassizistische Rathaus (erbaut 1741 bis 1752), ein Hauptwerk des Straßburger Stadtarchitekten Joseph Massol. Die Stadt Weißenburg entwickelte sich aus einer stetig wachsenden Ansiedlung um ein im 7. Jahrhundert gegründetes Kloster. Von 1306 bis 1697 war sie freie Reichsstadt. |
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Beide Gruppen fuhren zusammen zur Schlussrast zu HolzWeisbrodts Pfälzer Weinstuben, in Weisenheim am Berg. Nicht nur die schnelle Versorgung mit dem guten, authentischen Pfälzer Essen und der Wein begeisterten, auch Live-Musik sorgte für gute Stimmung. Einige nahmen auch die Gelegenheit wahr und verkosteten einige Weine in der dem Restaurant gegenüberliegenden Vinothek. Es war dann nicht ganz einfach alle in den Bus zur Heimfahrt zu bewegen. |
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Nicht nur das gute Wetter und der Wein waren die Ursache für einen wunderschönen Tag, sondern auch die gute Stimmung und die Begeisterung bei allen Beteiligten. Hier an dieser Stelle soll auch gleich Werbung für unsere Herbstfahrt 2010 gemacht werden. Unser neues Ziel ist die schöne Tochter des Rheins, die Mosel. Alle Details dazu werden wieder rechtzeitig bekannt gegeben. Reinhard Döring |
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